Ratgeber

Esszimmermöbel: Stauraum rund um den Tisch

Zum Esszimmer gehören neben Tisch und Stühlen meist Möbel für Geschirr, Gläser, Besteck und Tischwäsche. Diese Seite behandelt diese Stauraummöbel. Hinweise zu Siegeln und Schadstoffen stammen aus dem Umwelttipp „Umweltfreundliche Möbel“ des Umweltbundesamts (UBA), Stand 20. Januar 2026, abgerufen am 27. Oktober 2026.

Stand Oktober 20263 Min. Lesezeit
Zwei Frauen decken den Esstisch für ein Familienessen

Welche Möbel es gibt

Möbel Typischer Einsatz
Sideboard Niedriger Schrank mit Türen und Schubladen, Abstellfläche oben
Highboard Höher als ein Sideboard, mehr Stauraum auf gleicher Stellfläche
Vitrine Glastüren für Gläser und Geschirr, das sichtbar sein soll
Buffet oder Anrichte Unterschrank mit Aufsatz, oft mit offenen Fächern
Regal Offene Ablage, gut für Kochbücher und Deko

Mehr zum Sideboard als Einzelmöbel lesen Sie auf der Seite Sideboard.

Was gemessen werden sollte

Stauraummöbel stehen meist an der Wand hinter oder neben dem Tisch. Prüfen Sie:

  • Tiefe: Je tiefer der Schrank, desto mehr passt hinein, desto weniger Platz bleibt aber hinter den Stühlen.
  • Türen und Schubladen: Sie brauchen Platz zum Öffnen. Schwenkt eine Tür in den Bereich hinter einem Stuhl, stört sie beim Essen.
  • Innenmaße: Große Teller und Platten brauchen Fachtiefe. Messen Sie Ihr größtes Geschirrteil und vergleichen Sie es mit den Innenmaßen laut Händlerangabe.
  • Höhe: Eine Abstellfläche auf Tischhöhe dient beim Servieren als Ablage.

Einheitlich oder gemischt

Möbel aus einer Serie passen in Farbe und Oberfläche zusammen. Kaufen Sie später nach, kann die Serie ausgelaufen sein. Bei Massivholz und Furnier ändern sich Farbtöne außerdem mit Licht und Alter. Gemischte Möbel wirken ruhiger, wenn sich ein Element wiederholt, etwa die Holzart, die Griffe oder die Farbe der Front.

Material und Schadstoffe

Das UBA nennt für Möbel als Orientierung den Blauen Engel (UZ 38 für Möbel aus Holz), das EU Ecolabel für Möbel, das Goldene M als RAL-Gütezeichen und das Level-Zertifikat. Es weist außerdem auf Formaldehyd hin, das vor allem in Holzwerkstoffen wie Spanplatten, MDF und Sperrholz vorkommen kann, und empfiehlt emissionsarme Möbel. Was die Siegel im Einzelnen prüfen, steht auf der Seite Siegel und Schadstoffe.

Standsicherheit

Hohe und schmale Möbel wie Vitrinen und Highboards können kippen, wenn Schubladen voll ausgezogen werden oder Kinder daran ziehen. Viele Hersteller legen Beschläge für die Wandbefestigung bei. Welche Dübel geeignet sind, hängt von der Wand ab. Die Montageanleitung des Herstellers nennt die vorgesehene Befestigung.

Häufige Fragen

Sideboard oder Vitrine im Esszimmer?

Ein Sideboard bietet geschlossenen Stauraum und eine Abstellfläche, eine Vitrine zeigt Gläser und Geschirr hinter Glas. Entscheidend sind Ihre Menge an Geschirr und der Platz an der Wand.

Wie tief darf ein Sideboard hinter dem Esstisch sein?

Das hängt vom Abstand zum Tisch ab. Messen Sie, wie weit die Stühle zum Aufstehen zurückgeschoben werden, und ziehen Sie das von der freien Fläche ab.

Welche Siegel gibt es für Möbel?

Das Umweltbundesamt nennt im Umwelttipp „Umweltfreundliche Möbel“ den Blauen Engel, das EU Ecolabel, das Goldene M und das Level-Zertifikat.

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